Ami Rivenc, ca. 1868–1902




Blaue Ornamentbordüre: Nr. 41499


24: •BelMoRoWeHayGouHändBalfeSchMendelMeyerFlot – VerBeetDonSLabJullienKettFaustMasseGAubHal•

Spielwerk: 4164


Ami Rivenc, ca. 1868–1902

~<1860

Werknummer <19000

 

Werknummer >29000: Firmensignet Geflügelter Löwe (Windfang, Musikkarte, Unterseite der Schatullen)




Zum Motiv des geflügelten Löwe bitte hier klicken!



Ein weiteres ungemarktes Spielwerk, „Bells“, Nr. 36148, weist eine andere Variante des Löwen auf, die vom selben Grafiker zu stammen scheint. Dieses tune sheet ist interessanterweise mit „C. Knüsli“ gemarkt:

Vielleicht ist Knüsli auch der Hersteller der Musiktafel, die auf dem ersten Foto abgebildet ist!


Vergleiche auch einen weiteren Stempel

 

 

Siehe Ami Rivenc 33132

Siehe Ami Rivenc 38422

 

~1890

~1893

~1896

Werknummer: 44610 (Bulleid 193)



Nach einem Fund von Niko Wiegman in seinem Archiv war offenbar Ami Rivenc bevor er sich selbständig machte als Arbeiter bei Métert-Langdorff tätig!

Ab 1879: Firmensignet geflügelter Löwe

Ab „1879–82“: „Au Monument de Brunswick“ (Adressenbezeichnung): Das Monument Brunswick ist ein Grabmal am Quai du Mont Blanc in Genf, das 1879 von der Stadt Genf für Herzog Karl II. von Braunschweig erbaut wurde. Herzog Karl Friedrich August Wilhelm, als Regent Karl II. (*30. Oktober 1804 in Braunschweig; † 18. August 1873 in Genf). Das im neugotischen Stil errichtete Mausoleum ist eine historische Reproduktion des Familiengrabs der Scaligeri im italienischen Verona aus dem 14. Jahrhundert und wurde auf Wunsch des Herzogs von Brunswick erbaut. Der Linguist, Musiker und Reiter Herzog Charles II. von Brunswick war ein wirkliches Original. Der 1804 geboren Herzog Karl II. wurde 1830 aus seinem im heutigen Deutschland liegenden Herzogtum verjagt. Auf seiner Flucht ins Exil durch mehrere europäische Städte gelangte er u.a. auch nach Paris, wo er ein Vermögen machte, und liess sich anschliessend in Genf nieder. Er verstarb 1873 und hinterliess der Stadt Genf sein riesiges Vermögen im Gegenzug für eine schöne Beerdigung und ein Denkmal, das seinen Namen trägt. Zuvor war noch nie ein Mausoleum in Genf errichtet worden, weshalb der Bau zahlreiche Diskussionen hervorrief (Wikipedia). Ami Rivenc konnte also davon ausgehen, dass seine Adressenangabe „neben dem Monument de Brunsvick“ jedem Einwohner Genfs wohbekannt war, und zwar weit besser als eine Adressenangabe.

Zu einer Ansicht des Brunswick-Denkmales mit dem Gebäude, in dem der Spielwerkhersteller Conchon tätig war, bitte hier klicken.

(Bulleid 3rd Suppl., Chart 14, p. 62)



Gesehen in einer ungemarkten Spieldose, die dadurch der Firma Ami Rivenc zuzuordnen ist, soferne auch andere Kriterien übereinstimmen und dieser Teil nicht nur durch einen Reparatur in das Instrument gekommen ist



Kleinformatige Spieldosen

Mit 52 Zungen



Nat. Music Box

music boxes



Nr. 41574, Duplex, um 1890

Ratschenaufzug, zwei Walzen, jede 17,1 cm lang, Ø 6,2 cm, zehn Musikstücke

Musikprogramm

1: Gondoliers, Gavotte; 2: Beauty, Waltz; 3. Hush, The Bogie (!), 4: Invahoe, H. Jolly Jenkin, 5: Carmen, Correador, 6: Cigale, My Mother, 7: Red Hussar, Waltz; 8: March by William Hill; 9: Royalty; Polka, 10: Bohemian Girl (Balfé)

Saluz, Klangkunst, S. 188