[Olbrich] Musik-Zahl 4313-69

Gusseiserne Grundplatte vom „Dreiohrentyp“


Die letzten vier Zungen. darunter auch die „doppelte Basszunge“, sind mit einer eigenen Sektion angefügt.


Die zwei und dritte Sopranzunge sind gleich gestimmt, da mit zwei Strichen versehen. Die sechste bis achte sind völlig unüblicherweise mit Gewichten versehen, sodass sie, wie nicht anders zu erwarten, einen tieferen Ton erzeugen.


Noch ein Umstand ist absolut ungewöhnlich: Links von der Bildmitte sind (etwas undeutlich) einige Stahlgewichte zu sehen!


Einritzung der Nummer 69 auf der Kammbockinnenseite


Einritzung der Nummer 4313 auf dem federhausseitigen Walzendeckel (Falschfarben zur Erhöhung des Kontrastes)


Nummer „1“, in der 6-Uhr-Position auf die Innenseite des äusseren Federhausklobens gestempelt


Nummer „1“, auf den Innenseite des Bodens des Federhauses, (auf diesem Foto in der 4-Uhr-Position) das keine Spielkarte enthält! Dadurch könnte es, wie H.-J. Eisel aufmerksam macht, zu störenden Nebengeräuschen kommen, die sich nur durch die Einlage eines passenden, federhausgroßen runden Stückes einer Spielkarte beheben lassen.


Die mit Pfeilen gekennzeichnete Ausnehmung auf der Innenseite des inneren Federhausklobens ist in der Höhe der Walze, jedoch weit bei diesem Spielwerk von ihr entfernt, sodass die Ausnehmung bei diesem Spielwerk unnütz ist.


Auch der in das Malteserkreuz greifende Finger ist (auf diesem Foto in der 3-Uhr-Position) mit der Nummer „1“ gekennzeichnet


Auch auf das Sperrrad wurde in der 12-Uhr-Position die Nummer „1“ eingestempelt


Von den vier Stufen des Sternrades sind auf diesem Foto zumindest drei , von den „Anstiegen“ getrennt, deutlich erkennbar


Die Aussenseite des Sternrades hat eine glatte Oberfläche, und diese ist mit einer kleinen Schraube am Große Walzenrad befestigt


Es ist anzunehmen, dass sich weitere Spielwerke finden lassen, dessen Einzelteile mit der Nummer „1“, und vermutlich mit der auch Nummer „2“ etc. gekennzeichnet sind. Wenn dies der Fall sein sollte, wäre das ein Hinweis, dass beide Spielwerke aus der selben Offizin stammen könnten, jedoch noch lange kein schlüssiger Beweis dafür: Es können ja auch mehrere Werkstätten diese Einzelteile von der selben Zulieferfirmen bezogen haben!

Herzliche Danksagung an den Fotografen dieser Fotos, Herrn Hans-Jürgen Eisel, Mitglied des scientific boards dieser Webseite