Die „OLBRICH-WOLKE“

 

Der J. Olbrich-Witwenbetrieb,
oder die Firma A. Olbrich jun.,

oder Josef Wyskočil,
oder Edmund Bartl,

alle genannten Hersteller könnten
in der Endzeit der Spielwerkära
den oder die selben Arbeiter beschäftigt haben
.

 

Die unter großem Kostendruck angefertigten Spielwerke sind von unterschiedlicher, ja oft sogar stark schwankender Herstellungsqualität.

 

Auch gemarkte Spielwerke verschiedener Firmen weisen dieselben Merkmale auf, sodass man den Eindruck gewinnt, dass sie seien vom selben Arbeiter gefertigt worden. Das könnte auch durchaus der Fall gewesen sein.

 

In der Endzeit der Spielwerk-Ära verliert die Angabe der Firma zunehmend an Bedeutung. Die zunehmend schlampige Fertigung lässt auf darauf schließen, dass teilweise schlecht eingeschulte Arbeiter am Werk waren, die nicht mehr durchgehend sondern nur fallweise beschäftigt waren. Diese so genannten „Sitzgesellen“ bekamen ihren Lohn nur bei Vergabe eines Auftrages ausgezahlt und saßen während der Wartezeit freiwillig, ohne Arbeit und daher unbezahlt an ihrem Arbeitsplatz.

 

Belegt ist dies nicht, aber warum sollte es in der Spielwerkbranche anders zugegangen sein als in anderen mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfenden Betrieben?

 

Die „Olbrich-Wolke“ speziell aus der Sicht der Firma Bartl gesehen