Josef Řebiček, 1844–1904, Komponist und Dirigemt

 

(Nicht zu verwechseln mit dem Bruder von Franz Rzebitschek, 1814–1867)

 

„`Das Biografische Lexikon von Wurzbach´ gibt in Teil 25 aus dem Jahr 1873 Auskunft über Joseph, der bereits ab seinem 8. Lebensjahr von seinem Vater auf der Violine unterrichtet wurde. Gustav Řebiček hatte schon beschrieben, dass Franz ein guter Musiker war. Josef Rzebitschek wurde Komponist, Kapellmeister und schliesslich Dirigent der Berliner Philharmoniker. In einem Nachruf, erschienen in der Zeitschrift der Internationalen Musik-Gesellschaft, 5. Jahrgang, 1903/04, Seite 317/19, wird seine gesamte Lebensgeschichte erzählt. Seine Ehe war kinderlos geblieben, und so hat schliesslich Gustav aŘebičekls einziger den Familiennamen weitergeführt. (Goldhoorn S. 99f.)

Josef Řebiček starb 60-jährig im Jahr 1904.


Ob Josef Řebiček wirklich versuchte, das Spielwerkmacher-Handwerk zu erlernen oder ob er nur gewerberechtlich angemeldet war, bleibe hingestellt. Bejahendenfalls teilte er seinen Arbeitplatz zumindest eine Zeit lang mit seinem genau 30 Jahre jüngeren gleichnamigen Onkel, 1817–1867. Es kann sich wohl nur um ein paar Monate oder höchstens ein oder oder allerhöchstens zwei Jahre ab etwa 1858, dem 14. Geburtstag von Josef Řebiček gehandelt haben.


Vater-Sohn-Zusammentreffen von Josef und
Franz
Řebiček in Wiesbaden








Ing. Gustav Řebiček!


Josef Řebiček


Josef Řebiček, 1884 –1904,

Bildhauerarbeit auf seinem Grabmal

 

 

Dorotheenstädtischer Friedhof II, Liesenstraße 9, 13355 Berlin–Wedding, einer von elf evangelischen Friedhöfen in Berlin Wedding bzw. einer von 191 evangelischen Friedhöfen in ganz Berlin

(Foto: privat)