„4-4-9-15-52“

„Kleine“ Spielwerke mit 4 Kammschrauben,
4 Musikstücken,
9-cm-Walzen (statt den üblichen 10 cm der Prager und Wiener Spielwerke), und
15 cm langen Kassetten, das Werk mit
etwa 50 bis 52 Zungen

Auch heute noch nicht wahrgenommene und am Auktionsmarkt ohne ikonograpischen Belege, also ohne Abbildungen versehene, also leicht zu übersehende Schweizer Spielwerke


1) Viele sind von der Firma J. H. Heller gemarkt und daher sicher zu bestimmen


2) Viele sind ungemarkt und scheinen von einem oder mehreren (mehr oder weniger zusammenarbeitenden?) Schweizer Fabrikanten hergestellt worden zu sein



Ein weiteres Beispiel: SV Nr. 18335




Die Musiktafel ist in auffallend kräftigen Farben gehalten und füllt die gesamte Fläche des Deckelinneren aus



Zwei weitere Textzitate aus der TMB 24, 2010, 5, 445-446, und herzlichen Dank an die Redaktion der TMB, dass sie sich auch um ein „unbedeutendes“ Thema kümmert. Un dies völlig zu Recht:

Aus weiteren Recherchen sind Querverbindungen zu bekannten Herstellern zu erwarten, auch wenn sich diese seinerzeit offenbar redlich bemüht haben, jeden Hinweis auf ihre Firma zu vermeiden. Diese Werke sind sauber gearbetet ud klingen auch gut.





Wir von eiou.at haben solche Spieldosen in Wien sicher schon gesehen. Leider liegt die Aufnahme einer Fotodokumentation eines solchen Werkes schon Jahre zurück und ist derzeit auf die Schnelle nicht greifbar.

Es ist nur erinnerlich, dass das Musikprogramm nicht auf den amerikanischen Markt gewiesen hat, wie dies in der TMB nachzulesen ist. Es wurde also auch der europäische Markt beliefert.

In Wien kosteten 4-Musikstücke-Werke zm das Jahr 1900 laut Zeitungsanzeigen 6 Gulden / 12 Kronen, und waren damit bedeuted billiger als die nur wenig grösser dimensionierten Wiener Werke, die 18 Gulden kosteten und sich nur zwei Musikstücke „merken“ konnten.

Wir von eiou.at haben wenig Aussicht, schnell wieder ein solches Werk zu finden, werden uns aber bemühen, bei Händlern und Auktionshäusern um Bildmaterial anzusuchen.